Gespräch mit der Opferschutzbeauftragten von NRW

Am 11. Januar 2018 trafen wir uns mit der neuen Opferschutzbeauftragten von NRW, Frau Auchter-Mainz.

Das Team des Opferschutz NRW: Ursula Schlag-Bäumer, Elisabeth Auchter-Mainz, Ursula Pahlen-Claßen, Birgit Wunderlich.

Auf der Seite des zuständigen Ministeriums wird die Aufgabe wie folgt beschrieben:

Die Beauftragte für den Opferschutz ist zentrale Anlaufstelle für Opfer von Straf- und Gewalttaten und ihnen nahestehende Personen. Insbesondere unterstützt sie Opfer und gibt ihnen Informationen über ihre Rechte. Außerdem fördert sie die Kooperation der Opferhilfeeinrichtungen untereinander, leistet Netzwerkarbeit und bündelt Hilfsangebote Dritter. Sie berät zudem das Ministerium der Justiz in grundsätzlichen Angelegenheiten des Opferschutzes und arbeitet an der Weiterentwicklung des justiziellen Opferschutzes mit.

An die Beauftragte für den Opferschutz können sich Opfer von Straftaten und ihnen nahestehende Personen mit allen Anliegen unmittelbar wenden. Dritte Personen können bei ihr in grundsätzlichen Angelegenheiten des Opferschutzes Anregungen und Hinweise anbringen. Ein Rechtsanspruch darauf, dass die Beauftragte für den Opferschutz sich mit einer an sie gerichteten Eingabe befasst, besteht nicht.

Die Beauftragte für den Opferschutz ist in Ausübung ihres Amtes unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen. Sie sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das Nähere regelt die AV d. Ministeriums der Justiz vom 15. November 2017 (4100 – III. 241 Sdb. Opferschutzbeauftragter).

Das die neue und wichtige Aufgabe der Opferschutzbeauftragten NRW auf die Arbeit für Opfer von Kriminalität begrenzt sein soll, können wir nicht nachvollziehen.

Im Gespräch mit Frau Auchter-Mainz konnten wir die Notwendigkeit, der Unterstützung von Unfallopfern jeglicher Art verdeutlichen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Betroffenen.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass die unerträgliche Abwertung der Folgen, welcher Unfallopfer unverschuldet ausgesetzt sind, Gehör findet und Lösungen erarbeitet werden, die diesen Zustand abändern.

2018-10-02T15:54:28+00:00Kategorien: Aktuelles, Magazin|