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Psychologische Folgen eines Verkehrsunfalls, Unfalls, Extremerlebnisses

Unfall, Verkehrsunfall, Unglück, Naturkatastrophe

Nach einem Extremerlebnis, wie es zum Beispiel nach Unfällen, Verkehrsunfällen, Überfällen, Übergriffen, Naturkatastrophen und anderen plötzlichen, kritischen Lebensereignissen (Loveparade) empfunden wird, treten oftmals schwerwiegende Belastungen für den Betroffenen auf.

Die unsichtbare Verletzung
Sichtbare Wunden werden in der Regel umgehend behandelt. Was aber passiert mit der Seele des Betroffenen? Vielfach leidet ein Mensch, der ein extremes Erlebnis durchleben musste, unter Folgeerkrankungen wie Depressionen, Angst und mehr.

Nicht selten ist mangelnde Unterstützung und Ablehnung in Folge eines extremen Erlebnisses Auslöser für die psychischen Beschwerden.

Für alle Beteiligten ist es daher von höchster Wichtigkeit, seelische Wunden frühzeitig zu erkennen und im Bedarfsfall umgehend zu behandeln.

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Welche Ereignisse können negative Langzeitfolgen erzeugen?

Wann immer ein Mensch einem Geschehen von außergewöhnlicher körperlicher oder seelischer Bedrohung ausgesetzt ist, besteht die Gefahr der Entwicklung einer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung).

Viele Betroffene stellen bei sich ungewöhnliche Verhaltensweisen fest. Dazu können schwere Verwirrtheit oder die Angst vor automatisch wiederkehrenden Erinnerungsbildern gehören. Nicht selten zweifeln sie an ihrem Geisteszustand. Tatsächlich aber handelt es sich dabei um eine vollkommen normale Reaktion auf die traumatische Situation, die sie erlebt haben.

Unsere Seele besitzt jedoch, ähnlich wie unser Körper, starke Kräfte zur Selbstheilung. Diese können wir gezielt unterstützen, wenn wir uns mit dem natürlichen Traumaverlauf vertraut machen. Dieser vollzieht sich in drei Phasen:

Was tun, wenn die Erholungsphase ausbleibt?
Halten die Folgen des Traumas länger als einen Monat an, so tritt häufig ein Zustand ein, der durch folgendes Erscheinungsbild gekennzeichnet ist:

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